Blood, Sweat and Tears.

(English version below)

Was bist du bereit, für deinen Traum zu tun? Wie weit gehst du? Was opferst du? Welches Risiko gehst du ein? Und worauf kannst und willst du verzichten? Das sind Fragen, die wir uns in den letzten Monaten oft gestellt haben. Und es gibt nur eine Antwort. Zumindest, wenn du es wirklich ernst meinst. Du musst alles geben, ohne Wenn und Aber! Augen auf und durch.

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Nach unserem letzten Bericht dachten wir noch, dass wir bald fertig sind mit den Arbeiten an TRINITY. Doch wie immer bei einem Schiff ist es mehr als gedacht! Wir mussten unser Arbeitstempo nochmals steigern, um nicht in Annapolis zu ueberwintern.

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One of very few breaks spent in Berlin, MD

Wir waren auch fuer eine Woche auf der Werft und haben das Unterwasserschiff ueberarbeitet. Dort haben wir auch unseren neu justierten Propeller, der rechtzeitig aus Deutschland zurueckkam, installiert. Als wir – hoch motiviert, denn bald wollten wir fertig sein – zurueck im Wasser waren und unseren Propeller testeten, waren wir ueberrascht, wie deutlich sich das Tuning auf unsere Performance auswirkt: 50 Prozent mehr Geschwindigkeit! Und eine deutlich verbesserte Manoevrierfaehigkeit. Sowohl vor- als auch rueckwaerts. Der Aufwand hat sich absolut gelohnt!

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Our friend – and Harbourmaster – Ray.

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Splash with 3 layers new antifouling

Auch unser Ford New Holland Motor hat eine komplette Frischzellenkur erhalten: neue Schlaeuche, neue Kabel, alle Filter getauscht, zwei neue Starterbatterien, neue Injektoren installiert, Ventile justiert und das ein oder andere Leck beseitigt. Darueber hinaus die komplette Motorraumisolierung erneuert und nun auch endlich Licht montiert im Motorraum. Ebenfalls ein aufwendiges Projekt. Doch wir waren happy: das Baby schnurrte besser denn je.

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Our newly insulated and enlightened engine room

Als wir fast fertig waren, entschieden wir uns noch fuer einen neuen Kuehlschrank. Er sollte deutlich groesser sein mit einem ebenfalls groesseren Eisfach. Dafuer mussten wir den Schrank, in den er eingesetzt wurde, ueberarbeiten und gleichzeitig den Boden absenken. Neue Zuluftkanaele konstruieren und Abluftventilatoren installieren. Nichts geht einfach mal eben so … auf einem Schiff.

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Our new, beautiful Lounge with a lot of storage space. We love it!

Aber die viele Arbeit hat sich gelohnt! Wir haben im unteren Salon eine neue Loungeecke eingebaut, 4 neue Solarpaneele installiert und damit unsere Energiebilanz optimiert. Das gesamte Cockpit, unser Lebensraum in den waermeren Gefilden, renoviert. Ausstattung am Rigg verbessert. Ein komplett neues Staukonzept entwickelt, das uns sehr viel mehr Raum auf dem Schiff gibt. Etc. etc. Das Schiff ist nun voll auf unsere Beduerfnisse ausgestattet. Und gemuetlicher und schoener denn je!

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New solar panels with telescopic arms which we can adjust to the sun

Der Abschied von Annapolis fiel uns sehr, sehr schwer. Und hier schliesst sich nun der Kreis zu der obigen Headline …Tears! Wir haben dort grossartige Freunde gefunden, von denen wir uns nun wieder verabschieden mussten. Allen voran Alice und Marshall! Bei bzw. mit ihnen durften wir sogar 2 Monate wohnen, als TRINITY absolut unbewohnbar war. Wir haben mit ihnen und ihrer Familie Thanksgiving gefeiert. Und in Marshall’s Firma konnten wir rund um die Uhr seine bestens ausgestattete Werkstatt nutzen. Er und sein grossartiges Team standen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Tausend Dank nochmals! Wir vermissen euch bereits sehr!

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Larners (Alice + Marshall) + TRINITYs at night on the beach in Ocean City

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Our very first Thanksgiving turkey!

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Layla on a goldfish mission.

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Farewell at the Larner ranch, with Cyndi and Christmas tree

Dann war da Whit, der uns bestens mit seinem umfangreichen mobilen Maschinenpark ausgestattet hat. Mit ihm und seiner wunderbaren Frau Joanne haben wir immer wieder aufheiternde und inspirierende Gespraeche geführt. Und Linda! Sie hat uns ueber mehrer Monate ihren Zweitwagen, einen coolen 80er Chevy Blazer zur Verfügung gestellt. Und, und, und… Euch allen verdanken wir, dass wir den Berg an Arbeit so gut meistern konnten. DANKE!!! Freundschaft ist das wichtigste Gut auf unseren Reisen. Das hat sich in Annapolis wieder deutlich gezeigt.

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Whit, our inspirer + encourager

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Lonnie, the engine-whisperer, and Robert discussing the projects.

Am Mittwoch, den 16. Dezember, legten wir bei wunderschoenem Wetter und richtig warmen Temperaturen in Annapolis ab. Wir wollten Motor und Propeller testen und tuckerten die Bay hinunter, 150 Seemeilen bis nach Little Creek bei Norfolk vor dem Bug. Beide arbeiteten perfekt, so dass wir schnell in Norfolk ankamen, um dort noch eine letzte Pause vor dem tosenden Atlantik zu machen.

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Our friends Michelle and Bob in XMas mood!

Euch allen wuenschen wir wunderschoene Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Seas the Day
R+K

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What would you be willing to do for your dream? How far would you go? What would you sacrifice for it? Which risk would you take? What would you be willing to surrender? We’ve repeatedly asked ourselves those questions during the last months. And there is only one answer. At least if you are serious about your dream. You have to give all, without exception! Just open up your eyes and go for it.

After the last post we thought we soon would be finished with the work. But it happened to be other way, like always on a boat.

We’ve been on the hard for a week in between to do the bottom work. There we installed our newly adjusted propeller which had been sent back from Germany right on time. After we launched, we tested the prop and were positively surprised: fifty percent more speed and a much better response characteristic – forward and backward. Well done!

Back in the Marina we changed our fridge. It was old, sucking too much energy and it was much too small. We wanted a larger model with a bigger freezer compartment and therefore needed to alter the cabinet in which the fridge was supposed to sit. We needed to install a new ventilation system and new fans. Nothing is done easily on a boat.

But, it was worth the sweat! We created a new lounge corner in our lower salon, installed four new solar panels and thereby optimized our energy balance. We refurbished the cockpit, our living room in warmer climates. We improved the rigg and invented a new storage concept for the master cabin which allows for much more space in the main cabin areas. And so forth. TRINITY is now fully adjusted to our needs and more cozy and beautiful than ever!

Saying goodbye to Annapolis has been very hard for us. That draws the circle to the above headline… ‘tears’! We found great friends and had to say goodbye to them for a long time. Furthermost Alice and Marshall who invited us into their family and even into their home where we were staying for two months when living on TRINITY was impossible. We experienced our very first Thanksgiving with them and their greater family. We were able to use Marshall’s immaculately equipped workshop. He and his great team were supporting us with lots of advice and action. So many thanxxx again! We’re missing you so much already!

And then there was Whit who supported us with his comprehensive tool collection and fresh Lattes. We had great talks about boats and life and he and his wife Joanne cheered us up and encouraged us a lot. And Linda, who borrowed us her cool 80s Chevy Blazer over months. And so many others. Thanks to you that we didn’t go mad in sight of that incredibly high pile of work. THANXXX! Friendship is the most valuable good on our journey. That became very obvious again in Annapolis.

We cast off from Annapolis Wednesday, Dec 16th. It was a sunny and warm day, just perfect for the 150 nautical miles cruise to Little Creek, Norfolk, VA. We wanted to test-drive engine and propeller. They were working perfectly, so we reached Norfolk much faster, smoother and with less fuel consumtion than expected. What a great dreamliner!

We wish you a merry Christmas, a wonderful holiday season and a Happy New Year!

Seas the Day
R+K

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6 Responses to Blood, Sweat and Tears.

  1. Tina Manos says:

    Oh Mann… mir stehen hier gerade die Tränen in den Augen! Was habt Ihr da nur für einen Horrortrip hinter Euch – HAMMER!!! Ich bin jetzt einfach mal heilfroh, dass Ihr sicher im Hafen gelandet seid… und mag mir gar nicht ausmalen, wie Ihr Euch angesichts des erneuten Motorproblems wohl fühlt. So viel Arbeit und Kosten… und dann sowas!😦

    Ihr Lieben… ich wünsch Euch von ganzem Herzen, dass sich das Motorprob schnell lösen lassen wird, KEINE weiteren Probleme auftauchen und sowohl Wettergott als auch Weihnachtsmann samt sämtlichen himmlischen Heerscharen Euch wohlgesonnen sind – Ihr habt es Euch wahrlich mehr als verdient! Keep your heads up und passt gut auf Euch auf!

    Ganz liebe Grüße aus dem für die Jahreszeit viel zu warmen PI (im Rosenhof blühen schon wieder Rosen (!!!) – heute Abend pfeift allerdings ein bisschen Sturm durch den Fahlt und ums Haus, aber wir sitzen ja warm und trocken…) :*🙂

    Hugs ‘n kisses!!!
    Tina

  2. Elli says:

    …OMG!!! Wirklich ein Thriller, der uns Leser auf den Boden der Tatsachen holt, dass auch das Paradies seine dunklen Seiten, verbunden mit Ängsten und Kosten, hat.:-/ – Hut ab vor eurem Durchhaltevermögen und eurer Fähigkeit, bei jeder noch so nassen oder brenzligen Situation (!!) zwei klare Köpfe zu bewahren und überall, aber auch wirklich überall aus Fremden Freunde zu machen! 🙂 Wünsche euch von ganzem Herzen mal eine längere Pause von der Arbeit, um die neue, alte Lady und eure besuchten Gefilde endlich entspannt geniessen zu können.🙂 Merry xmas euch beiden. :-*

  3. Stephan says:

    Ihr Armen!
    Das tut mir echt leid. Aber jetzt seid Ihr fit für die ganz große Reise!
    Frohe Weihnachten und happy New year euer Stephan

  4. Heiner Jensen says:

    Ihr Starken!
    Welch irre Erfahrung. Glückwunsch zu Eurem Mut Mut und dieser wilden Entschlossenheit, auch ernste Probleme als Herausforderungen zu sehen und sie hiermit souverän zu meistern. Mehr als sportlich! Und Hut ab, uns Fans das auch noch ungeschminkt, unplugged in einer glänzenden, uneitlen Reportage zu servieren. Hammerleistung. Jetzt kann Weihnachten kommen!
    Berliner Grüße, Heiner

  5. Rolf says:

    Hallo ihr zwei. Mann scheisse. Ich haette das glaube ich nicht durchgestanden mit den ganzen Problemen. Der gestorbene Motor. Habt ihr kein Dinghy? Ist mir mal passiert. Habe das Dinghy mit zwei Leinen gegen das Heck mit den Genuawinschen gezogen. Dann Aussenbordmotor an und schieben. Auf meinem Boot (Bavaria Vision 40) ist es einfach zwischen Dinghy und Steuer hin und her zulaufen. Wir haben es sogar geschaft mit dieser Konfiguration an einer mooring buoy anzulegen. Kommt in die Bahamas zum ausruhen. Wir fahren am 5 Januar mit dem Auto von Victoria Richtung Fort Lauderdale. Mitte Januar dort und dann bald rueber in die Bahamas.

  6. Dean says:

    Hi Robert, I met you at J.Gordans before you departed. We have the steel ship Slow Dance. I see now you have departed the Norfolk area and appear (Via AIS) to be south of Hatteras now. I hope all is going well for you both and challenges are now behind you. We only got as far as Cape Fear because of the late departure from Annapolis and now came back by road. We will return to bring Slow Dance back in March. Be well, safe and enjoy! Cheers, Dean

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