And The Cruise Goes On.

Haben lange nichts gebloggt. Das lag in erster Linie daran, dass wir wieder Kurs auf Palma genommen hatten und nun wiederum fünf arbeitsreiche Wochen dort verbracht haben (nach dreien im Juni). Erneut hat sich gezeigt, dass die Infrastruktur in Palma einfach die Beste ist, um Arbeiten an Yachten ausführen zu lassen oder selber zu machen (was bei uns das Gros ausmachte).

Die 3.500 Seemeilen von Malaga über Palma, Sardinien, Sizilien, Griechenland und zurück nach Palma mit zum Teil heftigen Wetterbedingungen haben deutlich gezeigt, was alles überholungs- bzw. reparaturbedürftig an TRINITY ist. Inzwischen haben wir das gemacht, was wir beim Schiffskauf unbedingt vermeiden wollten: einen nahezu kompletten Refit. Motor und Getriebe wurden überholt, Schläuche gewechselt, der Maschinenraum aufgeräumt. Nicht nur das Bimini ist neu, inzwischen musste auch die Sprayhood erneuert werden. Wir haben nahezu sämtliche elektrischen Pumpen ausgetauscht. Das Vorstag und die Wirbel wurden erneuert, das Kutterstag verstärkt. Die Ankerwinsch wurde überholt.  Zudem gab der 18 Jahre alte Generator beim Anlassen in Palma wegen Überhitzung auf. Die Diagnose ergab, dass innen durch ständigen Salzwasserkontakt – bedingt durch diverse falsche Installationen – viele Teile korrodiert waren. Uns wurde eine Vertragswerkstatt des Herstellers Fischer Panda empfohlen. Nach Ausbau des Generators begann dann jedoch ein unsägliches Trauerspiel. Zusagen wie Kosten, Rückrufe, Timings wurden nicht eingehalten, was eine dreiwöchige Verzögerung unserer Weiterfahrt zur Folge hatte.

Wir nutzten diese Zeit, um andere To Dos unserer langen Liste zu erledigen: das Bimini-Gestänge wirklich stabil und wetterfest machen (es war uns in Griechenland um die Ohren geflogen), Streicharbeiten innen und außen, Luken abdichten, Steuerstand abdichten (es tropfte Wasser ins Bett), neue Waschmaschine kaufen (die alte schluckte 200 Liter Wasser), die Sicherheitsausstattung ARC-gemäß noch weiter aufstocken, die elektronischen Systeme und insbesondere die beiden Autopiloten voneinander trennen etc., etc. Von Palma oder gar von Mallorca haben wir nicht viel gesehen, obwohl wir sogar mehrmals einen Mietwagen hatten – diesen dann aber nur für die üblichen Baumarktbesuche und Großeinkäufe genutzt haben. Das tolle Wetter, die schöne Kulisse von Palma und RCNP und viele tolle Abende mit guten Freunden haben dafür gesorgt, dass wir den langen „Zwangsaufenthalt“ trotz allem sehr genießen konnten.

Das Wetter im westlichen Mittelmeer wird langsam ungemütlich – es wird Zeit für südlichere Gefilde! Nun sind wir auf dem Weg zu den Kanaren, wo wir spätestens um den 10. November eintreffen möchten, um uns auf den Start der ARC („Atlantic Rallye for Cruisers“ von Gran Canaria nach St. Lucia, Start 25.11.2012) vorzubereiten. Die ARC-Flagge ist bereits seit Palma gehisst – mit der Folge, dass wir viele tolle Menschen kennenlernen, die ebenfalls mit der ARC über den Atlantik fahren werden. Jetzt liegt aber erst einmal das Nadelöhr des Mittelmeers vor uns: die Straße von Gibraltar, für deren Passage wir das richtige Wetterfenster erwischen müssen. K

This entry was posted in Mediterranean Sea. Bookmark the permalink.

One Response to And The Cruise Goes On.

  1. Michi Brockmann says:

    Ihr Lieben seid gut unterwegs…wie schön!… Und ich folge Euch (AIS Tracking funktioniert bestens:-)) besossss Michi

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s