Palast der Winde.

(English version below)

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Von Bloglesern und Nicht-Boatern werden wir immer wieder gefragt, wie es denn so ist, auf einem Schiff wie unserem zu leben. Und wie TRINITY unter Deck aussieht. Wir haben schon viele Bilder von aussen gepostet, aber kaum welche von innen. Deshalb haben wir eine kleine Fotosession gemacht und zur Abwechslung mal wieder aufgeraeumt.

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Das geraeumige Cockpit mit Doppel-Steuerstand / Spacious cockpit with double helmstand

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TRINITY hat ein paar Besonderheiten gegenueber den meisten Monohulls oder ‘Einruempfern’. Wenn wir im oberen Salon sind, haben wir alles im Blick, was draussen passiert. Bei Katamaranen ist es genauso. Aber bei den ueblichen Monohull-“Kellerschiffen”, zu denen auch unser vorheriges Boot gehoerte, geht eine steile Treppe oder Leiter unter Deck und dann gibt es unten ein paar Luken und kleine seitliche Fenster. Aber kein Buchten- oder Hafenkino, so wie bei uns.

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Unser Deckssalon mit Rundumsicht – oder auch ‘Hafenkino’ / The decksalon with surround view – or ‘harbour cinema’

 

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Navi-Ecke und Innen-Steuerstand / Nav station with inside helmstand

Zudem hat TRINITY einen Innensteuerstand, das heisst, wir muessen nicht im Cockpit sein, um zu steuern, den Motor zu bedienen oder die Instrumente zu ueberwachen. Bei sehr schwerem Wetter, wie in der Chesapeake Bay bei 105+ Knoten Wind im Sommer 2013, oder schweren Gewittern – ein Alu-Schiff ist ein pharadaeischer Kaefig – schliessen wir einfach den Niedergang und steuern die Lady von innen.

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Die Galley – oder auch Kueche genannt / Galley AKA kitchen

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Unsere neue Lounge / Our new lounge – we love it!

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Die Gaestekabine im Vorschiff  / V-berth for guests

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Unser ‘grosses’ Badezimmer mit Dusche und Waschmaschine / The ‘large’ head with shower and washing machine

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Grosse Kabine hinten / Mastercabin aft

 

Alles in allem ein sehr komfortables und sicheres ‘Zuhause-Schiff’. Mit ueberzeugenden Segeleigenschaften, auch in schwerem Wetter. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Seas the day!
K+R

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Make an educated guess – it might not be too difficult to translate the German headline, guys?!

Blog followers and land-based folks keep asking us how it is to live on a boat like ours and how TRINITY looks below deck. We’ve often shown pictures from her exterior but only rately from the interior. So we had a little photo session lately and took some pics. A good excuse for tidying up again as well.

As you can see, TRINITY is different from most monohulls. When we’re entering the salon or sitting at the table in the decksalon, we have a full overview of what’s going on outside. Of course, that’s what you experience on a catamaran as well. But on a common monohull or ‘basement boat’ like our former one, you climb down a steep ladder and enter a salon with a few hatches and portholes at the sides but no ‘harbour cinema’ like in our decksalon.

Furthermore, she comes with an inside helmstand which means we don’t have to be in the cockpit all the time to steer the boat or control the engine or plotter and instruments. If the weather gets rough, like in the Chesapeake Bay with 105+ knots of wind in summer 2013, or if thunderstorms come along (an aluminum boat is a faradaic cage), we just close the companionway and control the lady from inside.

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To put it all in a nutshell, TRINITY is a very comfortable and safe ‘homey boat’. With very convincing sailing attributes as well, especially in rough weather. But that’s another story!

Seas the day!

K+R

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Des Raetsels Loesung. / Mystery Unraveled.

(English version below)

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Jetzt wissen wir endlich, was die Ursache fuer all die Probleme der letzten Monate war. Warum die Fuel Injection Pump zweimal den Dienst quittiert hat. Warum wir mehrfach abgeschleppt werden mussten. Warum wir viel Blut, Schweiss und Traenen vergossen haben. Die Ursache fuer all das Bad Luck am laufenden Band. Zurueckzufuehren auf einen Fehler: falsches Material, das uns im Herbst letzten Jahres in einem Spezialgeschaeft in Baltimore verkauft wurde. Alle Fachleute, die wir zu unseren Problemen mit dem Motor befragt hatten, standen vor einem Raetsel – bis jetzt.

Aber eins nach dem anderen: Auf dem Weg von Florida zu den Bahamas wurde TRINITY ordentlich durchgeschuettelt und wir bemerkten einen strengen Geruch unter Deck. Wir checkten die Bilge, den tiefsten Punkt des Schiffs, und sahen dort eine Menge Diesel schwappen. Nicht gut. Auf den Bahamas angekommen, gingen wir der Sache auf den Grund. Und trauten unseren Augen nicht, als wir die Deckel der beiden Dieseltanks sahen. Die Dichtung, die wir erst im letzten September erneuert hatten, war im Begriff, sich aufzuloesen. Sie hatte sichtbare Risse und dicke Gummistuecke wurden von innen nach aussen gedrueckt. Wie konnte das sein?

Da mussten wir ran – neue Dichtungen mussten her, so bald wie moeglich. Nur, dass in den Bahamas die benoetigten Spezialdichtungen nicht zu bekommen sind. Das Drama der Ersatzteilbeschaffung aus den USA hatten wir ja vor einem Jahr hier in George Town sehr intensiv durchlebt. Gluecklicherweise waren unsere Freunde Silke und Rolf von SECOND CHANCE 42 im Begriff, von Florida zu den Bahamas zu segeln. Und konnten uns die richtigen Dichtungen mitbringen. Nochmal danke!

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George Town anchorage with hurricane holes to the left

Nachdem die neuen Dichtungen an Bord waren und wir einen ruhigen Liegeplatz an einer Mooring im Hurricane Hole gefunden hatten, gingen wir daran, wieder unsere Inneneinrichtung zu zerlegen. Bodenbretter auf, Klimaanlage raus, die neue Lounge auseinanderbauen. Und dann die Deckel der Tanks oeffnen. Zu allem Ueberfluss waren beide Tanks randvoll. Wir beschlossen, erst den einen, dann den anderen Tank zu bearbeiten und einen Teil des Diesels vorher auszupumpen, um zu sehen, was ueberhaupt los ist. Wir liehen uns zehn Kanister zusammen und pumpten den Treibstoff durch ein Filtersystem, bestehend aus unserem Ersatz-Racor-Filter und einer Dieselpumpe aus dem Auto Parts Store, aus dem Tank. Dann oeffneten wir den ersten Tankdeckel. Und waren fassungslos.

 

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The rubber gasket had dissolved!

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Die Dichtung sah aus wie von innen nach aussen weggefressen. Im Diesel schwammen grosse und kleinere und ganz kleine Stuecke. Und schwarzer Schleim. Die Dichtung hatte sich im Diesel aufgeloest. An ein Herausfischen der Stuecke war nicht zu denken. Wir liehen uns viele weitere Kanister. Saemtliches Diesel musste raus und danach mussten die Tanks wieder manuell bis in die kleinste Ecke gereinigt werden. Dann mussten wir die Reste der alten Dichtungen abkratzen, die neuen Dichtungen zurecht schneiden, 126 Loecher hineinstanzen, 126 Bolzen reinigen, Dichtung drauf, Deckel drauf und Bolzen festziehen. Und taeglich gruesst das Murmeltier!

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Cleaning the tank deep down, headfirst

 

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Manufacturing the new gasket

Nun ist es vollbracht. Unsere Tanks sind doppelt gereinigt und diesmal mit den richtigen Dichtungen versehen (Buna-N/Nitrile). Den Treibstoff haben wir beim Hinaus- und beim Hineinpumpen gefiltert, um auch die letzten Reste der schwarzen Suppe herauszubekommen.

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Our new fuel polishing system – all fuel had been polished twice

Und es gibt auch Erfreuliches zu berichten: Unser neues Energiekonzept ist voll aufgegangen! Zu unserem Windgenerator und den vorhandenen 240 Watt Solarpanelen hatten wir in Annapolis mit den seitlichen Panels weitere 360 Watt/24 Volt hinzuaddiert. Wir haben nun immer genug und sogar zuviel Energie, so dass wir weder den Motor anschmeissen noch unseren Generator beanspruchen muessen. Wir koennen den Wassermacher laufen lassen, soviel wir lustig sind, mit unserer Maschine Wäsche waschen, beide Kuehlschraenke nutzen, die Laptops laden, Tag und Nacht Musik hoeren etc. Yeah!

Seas the day

K+R

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Eventually we know the cause of all of last months’ problems. We now know why the fuel injection pump broke down twice. Why we had to be towed in several times. Why there was so much blood, sweat and tears. The cause of all that ongoing bad luck. It all came down to one mistake: wrong material, purchased in a specialized store in Baltimore in last year’s fall. All the experts we talked to about the problems with our engine couldn’t unravel the mystery of it all – until now.

But let’s start at the beginning: On our passage from Florida to the Bahamas TRINITY was rocking heavily and we noticed a strong smell below deck. We checked the bilge and saw a decent amount of diesel sloshing around. Not good at all. After arrival in the Bahamas we tracked the problem down. And couldn’t believe our eyes when we saw the lids of the diesel tanks. The rubber gasket which we had just replaced in September was about to dissolve. There were visible gaps and big chunks of rubber were seemingly pushed to the outside. How could something like that have happened?

We had to tackle the issue right away. New gaskets were needed, as soon as possible. Only that you couldn’t get them in the islands. We’ve been down the stony road of getting parts from the US to George Town one year ago already. Luckily our friends Silke and Rolf from SECOND CHANCE 42 were about to leave Florida for George Town and brought the correct gaskets along. Thanxxx again!

After the new gaskets had arrived and we had moved to a calm berth on a mooring in hurricane hole 2, we started to take the interior of TRINITY apart again. Floor boards up, air condition out, new lounge dismantled. And then we had to open up the lids of the tanks. Of course they were filled up to the edges. We decided to work on one tank after the other and to empty the first tank half in order to have a look at what had happened at all down there. We borrowed ten jerry cans from other boaters and pumped the fuel out while filtering it, using a fuel polishing system consisting of a small diesel pump from the local auto parts store and our spare Racor filter. Then we opened up the first lid. And were stunned.

The gasket looked like it had been eaten away from the inside to the outside. In the diesel bigger and smaller chunks of rubber were floating around. As well as black sludge. The rubber gasket had simply dissolved in the fuel. There was no way of getting all of it out with diesel still being in the tank. So we borrowed a lot more jerry cans and pumped it all out. Afterwards we had to clean the tanks into the farthest corners by hand, again. Then we had to get rid of the remainings of the old gasket at lid and tank, prepare the new ones, punch 126 holes, clean 126 bolts, put the new gaskets and lids on again and tighten the bolts. Remember the movie ‘Groundhog Day’?!

Now it’s all done. Our tanks have been cleaned twice and now they come with the correct Buna-N/Nitrile gaskets. We polished the fuel twice when pumping out and in and therefore took care that nothing of the black sludge is left.

Last but not least, we have some good news as well: Our new energy concept is working perfectly! In Annapolis we added rail-mounted 360 Watt solar panels to the existing 240 Watt panels and the wind generator. Now we’re always having plenty of energy – sometimes even too much – so we don’t have to use the main engine or our generator at all for recharging. We can run the watermaker and the washing machine as much as we please, use both fridges, charge the laptops, listen to music day and night and so forth. Yeah!

Seas the day

K+R

 

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Holy Ship!

(English version below)

Unseren letzten Post haben wir Ende 2015 aus Little Creek, Norfolk, USA gesendet. Seitdem haben wir wieder jede Menge erlebt. Und inzwischen auch schon wieder knapp 1.500 Seemeilen gesegelt. Immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Auf dem Atlantik hatten wir mehrere Tage hintereinander Wind in Sturmstaerke. Absolut kein Problem fuer unsere TRINITY. Sie geht durch die Wellen wie das heisse Messer durch die Butter. Dafuer wurde sie von Van de Stadt konstruiert und von uns mit allem Notwendigen ausgestattet. Trotz schwerer See und hoher Wellen verwindet sie nie. Nichts knarrt oder quietscht. Souveraen mit erhobenem Haupt segelt sie ihren Weg durch die tobende See. Die perfekte DNA einer sehr sicheren und schnellen Hochseeyacht. Apropos schnell: Bei 35 Knoten Wind und 13 Knoten Fahrt haben wir dann doch mal unsere Genua gerefft.

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Rough seas around Cape Hatteras

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Stormy conditions on our way to Florida – no problem for TRINITY

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The relaxing power of a good cigar

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Back in The Bahamas – our new solar power plant is working great

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Welcome to The Bahamas – waiting for Customs in Morgans Bluff

Mittlerweile sind wir wieder auf den paradiesischen Bahamas angekommen. Abenteuerlich war wieder das Einchecken, diesmal auf Andros, der groessten und vom Tourismus fast unberuehrten Bahamas-Insel. Wir ankerten in der weitlaeufigen Bucht von Morgans Bluff ganz im Norden und fuhren mit dem Dinghy in den kleinen, engen Naturhafen. Dort fanden wir jemanden, der das Customs-Office am Flugplatz anrief, und setzten uns auf die Terrasse der noch geschlossenen Bar, um auf die Ankunft der Officers zu warten. Unserem Toernfuehrer nach war dies die uebliche Prozedur. Nach ein paar Stunden kam die Customs Lady und sagte sofort: “You have to bring the boat in”. Wir trauten unseren Ohren nicht und fragten nach, ob sie wirklich erwartete, dass wir TRINITY in den kleinen, engen und sehr flachen Hafen bringen. Ob wir sie nicht einfach mit dem Dinghy mit ruebernehmen sollten? “I’m not a dinghy person”. Und wo wir denn festmachen sollen? Sie wies auf einen alten, knorrigen Baum und zeigte auf ein paar Maenner, die uns beim Festmachen behilflich sein wuerden. Bei den beiden vormaligen Eincheck-Aktionen in den Bahamas wollten die Customs-Leute nie das Boot sehen. Nach kurzem Zoegern sprangen wir ins Dinghy, fuhren zurueck zu TRINITY, nahmen den Anker auf und steuerten den “Hafen” an. Unser Herz klopfte schneller, der Tiefenanzeiger wanderte bedrohlich nach oben. Schliesslich manoevrierten wir TRINITY an eine Mauer und verzurrten sie am besagten Baum. Die Lady kam an Bord, sass im Cockpit, drehte nur kurz den Kopf hin und her, schien zufrieden zu sein und erledigte den ueblichen Papierkram. Dann kletterte sie wieder von Bord und wir konnten zurueck zum Ankerplatz, gerade noch rechtzeitig vor dem absoluten Niedrigwasser.

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A hike around Warderick Wells Cay, part of Exuma Land & Sea Park

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The Exuma waters are so clear you can check the anchor from deck

Natuerlich gibt es immer wieder ein paar Dinge zu tun an unserer TRINITY. Speziell nach einem so heftigen Ritt gen Sueden. Doch zur Abwechslung arbeiten wir am Schiff mal wieder vor traumhafter Kulisse. Was wollen wir mehr?!

Seas the day!

K+R

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Our last post dates back to December 2015 when we were in Little Creek, Norfolk, Virginia. Since then, we’ve added another 1,500 nautical miles to our records. Always a very special experience. Out on the Atlantic we had gale force winds for several days in a row. No problem for TRINITY. She cuts through the waves like a hot knife through butter. She’s been constructed for that and we equipped her with everything else needed for those conditions. No matter how rough the sea and high the waves, she neither twists nor squeeks nor creaks. Head up high and sovereign she takes the roaring oceans. Perfect DNA of a very safe, sturdy and fast offshore yacht. Although, at 35 knots of wind and 13 knots speed we eventually reefed our genoa a bit.

We had quite an experience checking into The Bahamas this time. We decided for Morgans Bluff, Andros, the largest Bahamian island which is mainly unspoiled by tourism. After dropping the hook in the large bay we dinghied over to the small and narrow natural harbour. We managed to find someone calling customs at the airstrip and sat down at the deck of the then closed bar which seemed to be the usual procedure according to the Waterway Guide. After quite some time the Customs lady arrived and told us ‘You have to bring the boat in’. We weren’t sure if we got here right, did she really expect us to bring our 49ft boat in here? Why not just give her a ride over in our dinghy? ‘I’m not a dinghy person’. But where should we tie the boat? She pointed to an old, gnarly tree and some guys who could help us tie up.  After some hesitation and consideration we jumped into the dinghy, went back to TRINITY, got the hook up and sailed towards the ‘harbour’. Our heart went faster and the depth sounder made us shiver. Eventually we made it to a wall and tied up to the gnarly tree. The lady boarded our vessel, sat in the cockpit, turned her head back and forth, seemed to be satisfied and did the usual paperwork. Afterwards she left and we returned to the anchorage, just in time before lowlow tide.

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Downtime at terrific Pérez Art Museum Miami

Of course there are always things to work on on a boat. Especially after a south-bound ride like that. But, this time we’re working in a paradisiac setting again. What else could we wish for?

Seas the day!

K+R

 

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Blood, Sweat and Tears.

(English version below)

Was bist du bereit, für deinen Traum zu tun? Wie weit gehst du? Was opferst du? Welches Risiko gehst du ein? Und worauf kannst und willst du verzichten? Das sind Fragen, die wir uns in den letzten Monaten oft gestellt haben. Und es gibt nur eine Antwort. Zumindest, wenn du es wirklich ernst meinst. Du musst alles geben, ohne Wenn und Aber! Augen auf und durch.

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Nach unserem letzten Bericht dachten wir noch, dass wir bald fertig sind mit den Arbeiten an TRINITY. Doch wie immer bei einem Schiff ist es mehr als gedacht! Wir mussten unser Arbeitstempo nochmals steigern, um nicht in Annapolis zu ueberwintern.

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One of very few breaks spent in Berlin, MD

Wir waren auch fuer eine Woche auf der Werft und haben das Unterwasserschiff ueberarbeitet. Dort haben wir auch unseren neu justierten Propeller, der rechtzeitig aus Deutschland zurueckkam, installiert. Als wir – hoch motiviert, denn bald wollten wir fertig sein – zurueck im Wasser waren und unseren Propeller testeten, waren wir ueberrascht, wie deutlich sich das Tuning auf unsere Performance auswirkt: 50 Prozent mehr Geschwindigkeit! Und eine deutlich verbesserte Manoevrierfaehigkeit. Sowohl vor- als auch rueckwaerts. Der Aufwand hat sich absolut gelohnt!

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Our friend – and Harbourmaster – Ray.

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Splash with 3 layers new antifouling

Auch unser Ford New Holland Motor hat eine komplette Frischzellenkur erhalten: neue Schlaeuche, neue Kabel, alle Filter getauscht, zwei neue Starterbatterien, neue Injektoren installiert, Ventile justiert und das ein oder andere Leck beseitigt. Darueber hinaus die komplette Motorraumisolierung erneuert und nun auch endlich Licht montiert im Motorraum. Ebenfalls ein aufwendiges Projekt. Doch wir waren happy: das Baby schnurrte besser denn je.

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Our newly insulated and enlightened engine room

Als wir fast fertig waren, entschieden wir uns noch fuer einen neuen Kuehlschrank. Er sollte deutlich groesser sein mit einem ebenfalls groesseren Eisfach. Dafuer mussten wir den Schrank, in den er eingesetzt wurde, ueberarbeiten und gleichzeitig den Boden absenken. Neue Zuluftkanaele konstruieren und Abluftventilatoren installieren. Nichts geht einfach mal eben so … auf einem Schiff.

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Our new, beautiful Lounge with a lot of storage space. We love it!

Aber die viele Arbeit hat sich gelohnt! Wir haben im unteren Salon eine neue Loungeecke eingebaut, 4 neue Solarpaneele installiert und damit unsere Energiebilanz optimiert. Das gesamte Cockpit, unser Lebensraum in den waermeren Gefilden, renoviert. Ausstattung am Rigg verbessert. Ein komplett neues Staukonzept entwickelt, das uns sehr viel mehr Raum auf dem Schiff gibt. Etc. etc. Das Schiff ist nun voll auf unsere Beduerfnisse ausgestattet. Und gemuetlicher und schoener denn je!

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New solar panels with telescopic arms which we can adjust to the sun

Der Abschied von Annapolis fiel uns sehr, sehr schwer. Und hier schliesst sich nun der Kreis zu der obigen Headline …Tears! Wir haben dort grossartige Freunde gefunden, von denen wir uns nun wieder verabschieden mussten. Allen voran Alice und Marshall! Bei bzw. mit ihnen durften wir sogar 2 Monate wohnen, als TRINITY absolut unbewohnbar war. Wir haben mit ihnen und ihrer Familie Thanksgiving gefeiert. Und in Marshall’s Firma konnten wir rund um die Uhr seine bestens ausgestattete Werkstatt nutzen. Er und sein grossartiges Team standen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Tausend Dank nochmals! Wir vermissen euch bereits sehr!

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Larners (Alice + Marshall) + TRINITYs at night on the beach in Ocean City

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Our very first Thanksgiving turkey!

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Layla on a goldfish mission.

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Farewell at the Larner ranch, with Cyndi and Christmas tree

Dann war da Whit, der uns bestens mit seinem umfangreichen mobilen Maschinenpark ausgestattet hat. Mit ihm und seiner wunderbaren Frau Joanne haben wir immer wieder aufheiternde und inspirierende Gespraeche geführt. Und Linda! Sie hat uns ueber mehrer Monate ihren Zweitwagen, einen coolen 80er Chevy Blazer zur Verfügung gestellt. Und, und, und… Euch allen verdanken wir, dass wir den Berg an Arbeit so gut meistern konnten. DANKE!!! Freundschaft ist das wichtigste Gut auf unseren Reisen. Das hat sich in Annapolis wieder deutlich gezeigt.

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Whit, our inspirer + encourager

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Lonnie, the engine-whisperer, and Robert discussing the projects.

Am Mittwoch, den 16. Dezember, legten wir bei wunderschoenem Wetter und richtig warmen Temperaturen in Annapolis ab. Wir wollten Motor und Propeller testen und tuckerten die Bay hinunter, 150 Seemeilen bis nach Little Creek bei Norfolk vor dem Bug. Beide arbeiteten perfekt, so dass wir schnell in Norfolk ankamen, um dort noch eine letzte Pause vor dem tosenden Atlantik zu machen.

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Our friends Michelle and Bob in XMas mood!

Euch allen wuenschen wir wunderschoene Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Seas the Day
R+K

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What would you be willing to do for your dream? How far would you go? What would you sacrifice for it? Which risk would you take? What would you be willing to surrender? We’ve repeatedly asked ourselves those questions during the last months. And there is only one answer. At least if you are serious about your dream. You have to give all, without exception! Just open up your eyes and go for it.

After the last post we thought we soon would be finished with the work. But it happened to be other way, like always on a boat.

We’ve been on the hard for a week in between to do the bottom work. There we installed our newly adjusted propeller which had been sent back from Germany right on time. After we launched, we tested the prop and were positively surprised: fifty percent more speed and a much better response characteristic – forward and backward. Well done!

Back in the Marina we changed our fridge. It was old, sucking too much energy and it was much too small. We wanted a larger model with a bigger freezer compartment and therefore needed to alter the cabinet in which the fridge was supposed to sit. We needed to install a new ventilation system and new fans. Nothing is done easily on a boat.

But, it was worth the sweat! We created a new lounge corner in our lower salon, installed four new solar panels and thereby optimized our energy balance. We refurbished the cockpit, our living room in warmer climates. We improved the rigg and invented a new storage concept for the master cabin which allows for much more space in the main cabin areas. And so forth. TRINITY is now fully adjusted to our needs and more cozy and beautiful than ever!

Saying goodbye to Annapolis has been very hard for us. That draws the circle to the above headline… ‘tears’! We found great friends and had to say goodbye to them for a long time. Furthermost Alice and Marshall who invited us into their family and even into their home where we were staying for two months when living on TRINITY was impossible. We experienced our very first Thanksgiving with them and their greater family. We were able to use Marshall’s immaculately equipped workshop. He and his great team were supporting us with lots of advice and action. So many thanxxx again! We’re missing you so much already!

And then there was Whit who supported us with his comprehensive tool collection and fresh Lattes. We had great talks about boats and life and he and his wife Joanne cheered us up and encouraged us a lot. And Linda, who borrowed us her cool 80s Chevy Blazer over months. And so many others. Thanks to you that we didn’t go mad in sight of that incredibly high pile of work. THANXXX! Friendship is the most valuable good on our journey. That became very obvious again in Annapolis.

We cast off from Annapolis Wednesday, Dec 16th. It was a sunny and warm day, just perfect for the 150 nautical miles cruise to Little Creek, Norfolk, VA. We wanted to test-drive engine and propeller. They were working perfectly, so we reached Norfolk much faster, smoother and with less fuel consumtion than expected. What a great dreamliner!

We wish you a merry Christmas, a wonderful holiday season and a Happy New Year!

Seas the Day
R+K

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Ship happens.

(English version below)

Die ultimative TRINITY Refreshment Kur.

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TRINITY im Eastport Yacht Center + Kerstin ueber’m Dieseltank

Im letzten Winter haben wir in Trinidad das Vorschiff mit Deckshaus renoviert und viele andere Dinge repariert und optimiert. Nun geben wir TRINITY gerade in Annapolis, USA, den letzten Schliff. Seit knapp zwei Monaten liegen wir auf einem von J.Gordon&Co.‘s Liegeplaetzen im Eastport Yacht Center, auf dem exakt gleichen Platz wie in 2013, als wir Annapolis kennen und lieben lernten.

Es hat sich eine bunte “Fun-Liste” angesammelt (das Wort “To Do” haben wir abgeschafft). Hier einige unserer aktuellen Projekte:

– Reinigung der Dieseltanks: Zum Oeffnen der beiden je 500-Liter-Tanks haben wir die Bodenbretter demontiert, Moebel zerlegt, die Klimaanlage ausgebaut, die noch vorhandenen 400 Liter Diesel gefiltert und zweifach von einem Tank in den anderen gepumpt, die Tanks gereinigt, versiegelt, alles wieder eingebaut und auf Funktion ueberprueft. Bingo!

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– Reinigung der Faekalientanks, Einbau neuer Wartungsklappen, Austausch von Faekalienschlaeuchen, Wiederverschliessen der Tanks und dann wieder Luftholen. Hier kam uns auch die Idee fuer die heutige Headline in den Sinn.

– Verlaengerung des Betts in der Vorschiffskabine um die entscheidenden 25 cm. Das Gaestebett war lediglich 1,80 Meter lang. Das mussten wir aendern und tischlerten eine Verlaengerung. Und in dem Zusammenhang haben wir direkt die Matratzen erneuert. Ein neues, traumhaftes Schlaferlebnis!

– Umfangreiche Farbarbeiten im Cockpit und am Mast: Bei Aluminium muss die Farbe Schicht fuer Schicht aufgebaut werden. Zunaechst mit einem Etching Primer, dann mit mehreren Schichten Expoxy Primer, Undercoat und schließlich Finish Coat. Natuerlich jeweils mit Schleifen dazwischen und teilweise auch Spachteln. Aber es hat sich gelohnt.

– Ausbau, Wartung und Einbau von Heizung und Klimaanlage, Reparatur des Warmwasserboilers

– Montage zusaetzlicher Solarpanele: Wir benoetigen mehr Energie, vor allem wenn wir tagelang auf den Ozeanen unterwegs sind. Fuer unsere neuen zweimal 180 Watt Panele mussten wir uns zunaechst eine Rahmen-Konstruktion fuer die Montage an der Reling ausdenken, da es auf dem Markt keine ueberzeugende Standardloesung gibt. Schweisser Quentin setzte unsere Ideen in stabile Alu-Rahmen um. Dann montierten wir die Panele auf die Rahmen. Als naechstes werden wir sie an der Reling anbringen, einen passenden MPPT-Regler einbauen, Kabel durch’s Schiff ziehen und alles an unser elektrisches System anschliessen. Bei Elektroarbeiten nutzen wir auch die professionelle Hilfe von J. Gordon & Co.

– Justierung des Propellers, weil wir unter Motor bisher eindeutig zu langsam sind: Auch das klingt einfach. War’s dann aber natuerlich nicht. Nach Ruecksprache mit dem Hersteller stellte sich heraus, dass die Steigung des Propellers nicht den Schiffspezifikationen entspricht. Wir dachten, dass wir ganz einfach einen Propeller-Workshop vor Ort mit der Justierung beauftragen koennten. Falsch gedacht. Keiner konnte oder wollte uns helfen, da unser Propeller sehr speziell sei. Einzige Moeglichkeit: den Propeller zum Hersteller nach Deutschland schicken. Aber erst einmal musste die passende Abziehvorrichtung (Puller genannt) her. Auch die musste wegen der metrischen Masse aus Deutschland eingeflogen werden. Dann musste ein Taucher kommen, um den Propeller zu ziehen. Inzwischen wurde dieser in Deutschland bearbeitet, wieder zurueck in die USA geschickt und wartet nun auf die Montage. Er muss sich noch bis zur Werft gedulden, in der wir die faelligen Arbeiten am Unterwasserschiff erledigen werden.

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Taucher Mike in Action + der Propeller auf Schoenheitskur in Deutschland

– Verwandlung des unteren Salons in die neue TRINITY Lounge: Den unteren Salon haben wir niemals als solchen genutzt. Er erschien uns eher wie verschwendeter Stauraum. Als wir fuer die Reinigung der Dieseltanks fuer einige Zeit den Tisch demontiert hatten, kamen wir auf die grandiose Idee, eine Lounge-Ecke, d.h. eine grosszuegige Sitz- und Liegeflaeche, mit integrierten Staufaechern zu bauen. Ein deutlicher Zugewinn an Wohnqualitaet und Stauraum!

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Masters at work: Robert + Marshall in Action

So vergehen unsere Tage in den letzten beiden Monaten. Es geht gut voran. Und zum Glueck haben wir vor Ort Freunde, die uns nach Kraeften unterstuetzen – allen voran Alice und Marshall von J. Gordon & Co. Bei ihnen kamen wir auch unter, als das Schiff wegen der geoeffneten Dieseltanks und Dieseldaempfe nicht bewohnbar war. Oder Linda und Ned, die uns ihren coolen Ersatzwagen geliehen haben – so lange wir ihn benoetigen.

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Erleichtert Leben und Arbeiten ungemein: Unser Chevy Blazer aus den 80ern /
‘Our’ Chevy Blazer from the 80s makes life and work so much easier

Mal sehen, wie lange die Arbeiten noch dauern werden. Bald wird es hier oben kalt und ungemuetlich, dann werden wir wieder Richtung Sueden ziehen. Letzte Woche drohte Hurrikan Joaquin, genau ueber Annapolis hinwegzuziehen. Zum Glueck drehte er frueh genug ab. Aber das stuermische, regnerische Wetter machte uns erstmal wieder einen Strich durch die Aussenarbeits-Rechnung.

Carpe diem!
K+R

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The ultimative TRINITY refreshment project!

After having refurbished the forward part of the boat including deckhouse and after having repaired and improved many other things in Trinidad last winter, we’re currently polishing TRINITY. Herefore we returned to Annapolis, MD, USA, being anchored at one of J.Gordon&Co.‘s berths in Eastport Yacht Center at exactly the same spot as two years ago, when we fell in love with Annapolis and its great people.

An interesting list has accumulated in the last months. By the way, we call it ‘Fun List’ now – we don´t like the former expression ‘To Do List’ anymore. Please find below the list of projects we’re doing at the moment:

– Cleaning the fuel tanks: To open up the two tanks with 125 gallons each, we had to take the floorboards away, take furniture apart, take the AC out, filter the remaining Diesel, pump them twice from one tank into the other, clean the tanks, seal them, get furniture, AC and floorboards together again and test the function. Done!

– Cleaning the holding tanks, installing new inspection lids, changing discharge hoses, sealing the tanks back – and then we breathed in again. BTW, that’s how we came up with the headline for this post.

– Extension of the V-berth in the forward cabin. The bed was much too short, right under 6 feet. We had to change that and did some woodwork. And bought new foam mattresses right away – it was about time. A good night’s sleep is back again!

– Extensive paint work in the cockpit and at the mast. With Aluminum, you have to build the paint carefully from the bare metal. First using an Etching Primer, than a couple of layers of Epoxy Primer, followed by Filler, a few layers of Undercoat and finally several layers of Finishing Coat. Not to forget the sanding in between. But it was worth it! Trinity looks beautiful again.

– Dissassembly, servicing and mounting of air heater and air condition, repair of the warm water boiler

– Mounting of additional solar panels: We’re in need of more energy, especially when we’re out on the ocean for days in a row. So we got four new 90 W panels. We had to find a way to mount them on the rail of TRINITY since there aren’t any convincing ready-made solutions on the market yet. We constructed a frame system which was built by Quentin, the welder we’ve done a few jobs with already. We’ve already bolted the panels to the frames and need to mount them on the rail, pull cales through the boat, install a MPPT charge booster and connect it all to our battery system.

– Adjustment of the propeller: We’re much too slow under engine, considering our 100 HP Ford New Holland Diesel. Again, we thought it would be easy to ask some guys to adjust the prop. Of course, we were wrong. When talking to the manufacturer they figured the pitch had been set wrong twenty years ago, accordings to the boat’s specs. Unfortunately, after many phone calls it became apparent that nobody in the US would touch our prop to adjust it. Only solution: Send it back to the manufacturer in Germany. Drawback: we needed a specific pulling device with metric measures beforehand. So we had to order that from Germany first, get a diver who pulled the propeller – and then send the prop to Germany. In the meantime the prop has returned, in better shape than ever. Now it has to wait until we haul the boat for the bottom work which is due as well.

– And we created ourself a FUN project. We’re changing one of two our seating areas into a lounge area with integrated storage room. Can’t wait for it to be finished!

That’s how life is goeing on for the last two months. Slowly but surely we’re proceeding. Luckily we have friends around who’re supporting us a great deal. First of all Alice and Marshall from J.Gordon & Co. They even provided us with a comfortable, cozy home when living onboard wasn’t feasible during fuel tank cleaning because of all the diesel fumes. Or Linda and Ned, who borrowed us their spare car, a cool Chevrolet Blazer from the 1980s, for permanent use. And many others who are giving advice and cheering us up. Thank you guys so much!

Yet we don’t know how much longer it will take. Soon it will get cold in Annapolis and we will be headed south again. Hurricane Joaquin gave us a taste of stormy east coast weather – luckily he decided to turn east far out at sea. We still have bottom work to do – the weather will tell us whether we will do it here or someplace further south.

Seas the day!
R+K

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A Little Weak in Little Creek.

(English version below)

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Gluecklich in Little Creek bei Norfolk gelandet, brauchten wir nun erstmal ein paar Tage Pause. Erholen vom Atlantik. Ausschlafen. Und die Schlaraffenland-aehnlichen amerikanischen Supermaerkte geniessen.

Wir blieben eine ganze Woche. Und genossen die Zeit mit unseren neuen Freunden Michelle und Bob. Wir freuten uns ueber die sehr ausgepraegte Hilfsbereitschaft, der wir in den USA immer wieder begegnen. Wir hatten eine tolle Zeit in Little Creek. Michelle und Bob nahmen uns unter ihre Fittiche, fuhren mit uns zum Einkaufen, zeigten uns ihre Lieblings-Restaurants und -Bars, nahmen uns zu Livemusik mit und luden uns immer wieder auf ihr Boot ein. Und Bob, der Zahnarzt, hat sogar noch unsere Zaehne gereinigt. 1000 Dank nochmals! Wir sehen uns im Herbst, wenn es wieder gen Sueden geht.

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Rob & Bob having fun with Louis McGehee live at Virgina Beach +
Sundowner on the flybridge with Michelle, Vicky and Bob

Und prompt fiel uns der Abschied wieder schwer. Nun sind wir endlich auf dem Weg nach Annapolis und machen Zwischenstation in St. Michaels, einer sehr suessen kleinen Stadt auf der Ostseite der Chesapeake Bay. Eigentlich ist es hier gar nicht so anders als auf den Bahamas: Wir liegen vor Anker und um uns herum schwimmen Delfine, jede Menge sogar. Nur das Wasser hat eine andere Farbe. So what.

Seas the day
K+R
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After having arrived happily in Little Creek, Norfolk, VA, we needed some rest, sleep and provisioning.

Instead of just a short break we were staying for a whole week. And were happy to enjoy the great helpfulness of people around us which we appreciated so much in the US two years ago as well. And besides the obstacles, we had a great time in Little Creek. Our amazing neighbours Michelle and Bob took good care of us, running errands with us, taking us to their favourite places, making us enjoy live music and inviting us to their boat repeatedly. And Bob, being a dentist, even cleaned our teeth. Lucky us! So many thanks again – we will see each other in fall when we will be heading south.

And so it became another hard farewell. Eventually we’re on our way to Annapolis, with a short stopover in St. Michaels, a neat little town on the eastern shore of the Bay. Actually it’s not that different from the Bahamas: We’re at anchor, surrounded by dolphins. Only the colour of the water differs. But who cares. Life is beautiful!

Seas the day
K+R

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Back In The USA.

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Wir sind nach knapp fuenf Tagen auf See wohlbehalten und gluecklich in Little Creek bei Norfolk, Virginia, angekommen. Haben den Einklarierungsprozess durchlaufen. Hatten sogar einen Agrar-Experten zur Pruefung der Lebensmittel und des Muells an Bord.
Wir sind drin!

Schoen, dass ihr uns auch auf diesem Trip begleitet habt!

Cheers
K+R

We arrived safe, sound and happy in Little Creek, Norfolk, VA. After five consecutive days at sea. Customs clearance done. We’re in.
It feels good to be back!

Great that you were part of that journey as well!

Cheers
K+R

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