Bahamian ‘Ommm’.

(English version below)

Position 2317N 07406W
0910 UTC (0510 Local Time)

Am Mittwoch morgen sind wir nach sechseinhalb Tagen und 1100 Seemeilen in Mayaguana eingelaufen, der ersten Insel zum Einchecken in die Bahamas fuer Boote aus Richtung Karibik. Und dabei so abgelegen, dass du das Gefuehl hast, das Ende der Welt erreicht zu haben. Ein langgezogenes, mehrere Kilometer langes Riff umgibt die gigantische Abrahams Bay, die wir anlaufen. Hier drinnen wird es flach. Zum Teil unter einem Meter. Bei unserem Tiefgang von zwei Metern also ein ziemlich knappes Hoeschen, wie unser Freund Ole immer zu sagen pflegt. Also ankern wir im vorderen Teil und fahren die restlichen 3,5 Meilen mit unserem Dinghy. Am Anleger erwartet uns eine staubige Schotterpiste, die wir zur kleinen Siedlung hin entlangschlendern. Tut gut, sich mal wieder die Beine zu vertreten. Als wir den Ort erreichen, aendert sich kaum etwas an dem verwunschenen Bild dieser Insel. Keine Menschenseele weit und breit. Wir warten auf den obligatorischen Heuballen, der ueber die Strasse weht.

Das erste Haus auf der linken Seite ist das Government Office. Hier wollen wir einchecken fuer die Bahamas. Und hier erfahren wir Weiteres ueber die Kunst der Langsamkeit. Durch unsere intensive Zeit in der Karibik haben wir schon viel mit der Island Time – oder wohlwollend “Kultivierung der Entschleunigung” – zu tun gehabt und auch etwas davon fuer unser Leben adaptiert. Aber die Ladies hier sind die wahre Inkarnation des Ommm. Alles passiert voellig unaufgeregt in Superslomo. Hier stirbt niemand an Herzinfarkt. Soviel ist sicher. Fuer die fuenf Formulare, die wir auszufuellen haben, brauchen wir keine zehn Minuten. Die Kontrolle unserer Daten sowie das Abstempeln dauerten geschlagene sechzig Minuten. Allerdings gibt es dann und wann Ablenkung durch andere Aufgaben, Bewohner, die dies und das brauchen – es ist ja das Government Office der Insel. Wir nehmen es mit Humor, bedanken uns artig, machen noch ein paar kleine Besorgungen im Tante Emma-Laden gegenueber und fahren zurueck zu unserem Schiff. Der Welcome Drink wartet: Gin mit Pellegrino Pampelmuse. Eiskalt! Koestlich!

Nachdem wir erstmal richtig ausgeschlafen und ein herrliches Bad im glasklaren tuerkisen Wasser genossen haben, geht’s weiter Richtung Conception Island. Eine menschenleere Bilderbuch-Insel umgeben mit den schoensten Tauchspots. Wir segeln wieder eine Nacht durch und werden im Laufe des Tages dort einlaufen. Hier werden wir ein paar Tage unser hart erarbeitetes, persoenliches ‘Ommm’ zelebrieren und dann geht es weiter ins Seglermekka George Town. Dort erwarten uns ein paar Freunde und sicherlich auch der ein oder andere Welcome Drink.

Cheers!
R+K

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Night & Day – You Are The One!

(English version below)

Position 2308N 07119W
1015 UTC (0615 Local Time)
Day 4 at sea

Nach ueber einem Jahr wieder ein Blogpost, geschrieben auf hoher See. Unser Kurzwellenradio, ein spezielles Modem und eine Landstation in Panama machen’s moeglich. Weil die Datenmenge begrenzt ist, leider ohne Bilder. Das holen wir nach, sobald wir wieder Internetverbindung haben.

Es ist tief in der Nacht. Ein sternenklarer Himmel mit einigen dunklen Wolken am Horizont, die voraussichtlich kraeftige Windboen mit sich bringen. TRINITY pfluegt mit 7 bis 8 Knoten durch die meterhohen Wellen des tiefschwarzen Nordatlantiks. Die Turks & Caicos liegen 100 Meilen querab an Backbord. Und bis zu unserem Ziel auf den Bahamas sind es weitere ein bis zwei Tage. Da der Wind eher moderat mit 4 Beaufort weht und wir vor dem Wind laufen, haben wir unser Code Zero-Segel gehisst und ausgebaumt. Unser Bug haelt auf den Abendstern zu. Eine perfekte Navigationshilfe, wenn du nachts am Steuer stehst.

Die Naechte auf See sind ein ganz einzigartiges Erlebnis. Magisch. Weggebeamt. Wie ein anderes Universum. Es ist mit nichts zu vergleichen. Du bist hier draussen allein auf deiner kleinen, schwimmenden Insel. Kein Schiff weit und breit. Keine Menschenseele. Drumherum der unendliche Ozean. Ueber dir eine wild funkelnde Sternenorgie. Und unter dir der kilometertiefe Salzwasserpool voller geheimnisvoller Lebewesen. Beim Vorbeirauschen des Wassers an der Bordwand siehst du leuchtend gruenes Plankton in der Gischt. Zum Teil sieht es so aus, als wuerden dich vorbeiziehende Augen aus der Tiefe beobachten. In diesen Naechten willst du nirgendwo anders sein. Es sind deine Naechte. Hier draussen gibt es keine Vorschriften, keinen Staat und keine Grenzen. Es ist Anarchie. Auch Zeit spielt hier keine Rolle. Du kannst sowieso nichts an den Umstaenden aendern. Warum sich darueber also unnoetig Gedanken machen. Du kommst an, wenn du ankommst. So einfach ist es. Und so frei und ungezwungen erlebst du diese verzauberten Naechte. Wenn dann gegen 0530 Uhr ein feiner oranger Streifen am Horizont im Osten auftaucht, kommt der kroenende Abschluss dieser Nacht: der ultimative Sonnenaufgang. Auch der ist auf See besonders. Er bedeutet Leben, Energie und Hoffnung.

Letzten Mittwoch (8. April) gings los. Von der malerischen Grande Anse d’Arlet auf Martinique zu den Bahamas. Eine Strecke von knapp 1000 Seemeilen. Wir starten in die Nacht, damit wir die Spanish Virgin Islands, wo wir vielleicht noch stoppen wollen, bei Tageslicht anfahren koennen. Wir rechnen mit zweieinhalb Tagen. Weit gefehlt! Da der Wind mal wieder staerker ist als prognostiziert und unsere Planung wohl noch auf Island Time lief, sind wir deutlich schneller als berechnet. Wir erreichen die VIs bereits in der Nacht. Es ist dunkel, also gefaehrlich fuer die Einfahrt in ein schlecht befeuertes, unbekanntes Riff. Und da das Segeln bei Tag und Nacht wieder richtig Spass macht, der Wind nahezu perfekt ist und wir bereits seit einem Monat von Trinidad zu den Bahamas unterwegs sind, entschliessen wir uns – its about time! – weiter zu segeln.

Seit ueber einem Jahr sind wir nicht mehr laengere Strecken ueber mehrere Tage und Naechte gesegelt. Es ist immer wieder aufregend. Du weisst nie genau, was dich erwartet. Die Naechte sind lang, mit wenig Schlaf, das Wetter ist nicht verlaesslich und es geht gern auch mal was zu Bruch oder faellt aus. Die koerperliche und geistige Anstrengung einer solchen Nonstop-Fahrt ist nicht zu unterschaetzen. Speziell, wenn man zu zweit ist, alles selbst macht und sich die Naechte teilt.

Wir kommen gut voran – zurueck im Nordatlantik mit seinem vertrauten Wellen-Rock’n Roll, der TRINITY voranschiebt und konstant von einer Seite auf die andere rollen laesst. Allerdings koennen wir unser eigentliches Ziel Mayaguana nicht anlegen, der Wind kommt aus Suedost. Ohne Kursaenderung wuerden wir irgendwo in Florida landen. Mal sehen, was der Morgen bringt: Entweder wir halsen gen Sueden, gen Mayaguana – oder schauen einfach, welche der vielen Bahamas-Inseln am naechsten liegt.

Carpe diem + noctem
R+K

Posted in Uncategorized | 4 Comments

A Taste Of Europe.

(English version below)

IMG_2132 IMG_2134
Auf dem Weg nach Martinique: Pizza-Stopp bei “Elena’s” in Rodney Bay/St. Lucia +
Happy Hour mit Pastis in Le Marin/Martinique

Wir sind auf Martinique angekommen. Und da Martinique zu Frankreich gehoert, sind wir zurueck im Euroland. Oder auch Schlaraffenland, wie Kerstin immer sagt: denn hier gibt es wieder alles, was das Herz begehrt. Koestliche Weine, gutes, guenstiges Bier, Kaese, Brot und alle sonstigen Leckereien, die die franzoesische Kueche hergibt. Und das zu erschwinglichen Preisen. Denn der Karibik ist der US-Dollar eine Art Leitwaehrung. Und da der Euro schwaechelt, ist das Leben unter Palmen recht teuer geworden.

CIMG1974 CIMG1982
Unter Segeln von St. Lucia nach Martinique + TRINITY vor Anker in Le Marin

Nicht so auf Martinique. Hier hat der Euro nach wie vor seine ganze Feuerkraft. Und deshalb verproviantieren wir uns hier für die naechsten Monate. Vor allem Milch, Wasser (von dem wir pro Tag ca. acht Liter verbrauchen), Bier und Wein sind in der uebrigen Karibik nahezu Luxusgueter – sie kosten hier deutlich weniger, als wir in der woanders dafuer zahlen muessen. Ein Liter Milch war z.B. auf manchen Inseln fuer bis zu fuenf US-Dollar zu haben – also aktuell fast fuenf Euro! Ausserdem koennen wir hier fuer’s Boot noch einige Ersatzteile besorgen, die wir auf Trinidad nicht bekommen konnten. Ein perfekter Stopp!

CIMG1978 CIMG1977
Sehr praktisch – die Dinghy-Stege vor den Schiffsausruestern und Supermaerkten /
So convenient: the dinghy docks in front of chandleries and supermarkets

CIMG2010 CIMG2074
Unser neuer Mitbewohner – da Stauraum immer knapp ist, erweitern wir ihn mit der Tonne in unserem ‘Keller’ / Our new crew member – since storage space is scarce, we enlarge it with this barrel, firmly tied in our ‘cellar’

Aber Einkaufen ist nicht alles. Martinique ist eine wunderschoene Insel – so haben die Franzosen Ende des 18. Jahrhunderts Martinique und Guadeloupe von den Briten im Austausch fuer deutlich mehr Landmasse (Dominica, Grenada, St. Vincent, Tobago sowie zusaetzlich Gebiete im Senegal und Nordamerika) erworben. Als wir vor zwei Jahren schon einmal hier waren, haben wir die Schoenheiten der Insel nahezu ignoriert – bis auf einen Ausflug zum Karneval in Fort-de-France. Nicht so dieses Mal. Wir haben uns ein Auto gemietet und neben den ueblichen Stopps an grossen Baumaerkten eine Tour ueber die Insel gemacht. Vor allem der Canal du Beauregard (oder auch Sklavenkanal) und die Bergwelt hatten uns gelockt.

CIMG2015 CIMG2014 CIMG2018 CIMG2026 CIMG2034 CIMG2036
Wanderung entlang des Canal du Beauregard mit Belohnungs-Café au Lait im Garten Eden oder “Maison Rousse” / Hiking along the Canal du Beauregard with a treat in between (Café au Lait at beautiful ‘Maison Rousse’)

Der Canal du Beauregard, der frueher der Bewaesserung der Zuckerrohrplantagen diente und sehr an die Levadas auf Madeira erinnert, bietet die perfekte Kulisse fuer eine Wanderung mit spektakulaeren Ausblicken, viele hundert Meter hinab ins Tal und auf das karibische Meer, umgeben von schoenster Natur.

Danach fuhren wir die Berge rauf und runter (z.T. im ersten Gang, weil der knuffige Mietwagen schwaechelte) nach Trinité und Robert, zwei Orten, die kurioserweise nebeneinander liegen und die wir einfach sehen mussten. Ein koestliches franzoesisch-creolisches Dinner im “Pura Vida” in Sainte Luce rundete den Ausflugstag ab. Ein kleiner Wermutstropfen war ein Streik just an diesem Tag – so etwas kennen wir von Zuhause, haben wir in der Karibik aber noch nicht erlebt. Und es bedeutete, dass an keiner Tankstelle noch Benzin zu bekommen war. Zum Glueck waren noch zwei Ersatzkanister an Bord, so konnten wir den Mietwagen damit wieder volltanken.

CIMG2062 CIMG2072
Sieht aus wie ‘ne Nacht- und Nebelaktion? War’s auch: Ein Selfie mit Warnblinklicht im Scheinwerferkegel auf dem Standstreifen einer Schnellstraße /
Selfie in the headlights on the hard shoulder of a highway

CIMG2077
Wiedersehen mit Durita und Stamen von SV GAIA aus Norwegen, die wir in Chaguaramas/Trinidad kennengelernt haben. Da sie derzeit den Staub schlucken muessen, haben wir sie auf TRINITY entfuehrt und mit ihnen ein paar schoene Abende verbracht. /
Reunion with Durita and Stamen of SV GAIA from Norway which we met before in Chaguaramas/Trinidad. Since they’re worhing hard on the hard, we kidnapped them and spent a couple of great nights with them on TRINITY.

CIMG2024
Martinique – Le Freak – C’est Chic

Nachdem das Boot nun deutlich an Gewicht zugelegt hat und wir fuer die naechsten Monate versorgt sind, geht es in Kuerze weiter in Richtung Bahamas – vielleicht mit einem Stopp auf den Spanish Virgin Islands.

Santé!
K+R
_________________________

We’ve arrived in Martinique – and since Martinique is part of France, we’re back in Europe for the moment. To Kerstin, it’s the land of milk and honey – or wine, bread and cheese. Name a delicacy and you get it here at reasonable prices. That’s quite a thing because in most places in the Caribbean, the currency follows the US-Dollar and with the weak Euro, life has become expensive for us.

Not here. The Euro is still at its full strength. That’s why we are provisioning for the next months. Compared to Martinique’s prices, especially milk, water (we’re consuming about eight litres a day!), beer and wine are almost luxury goods in the rest of the Carib. E.g., in some islands we paid up to five US Dollars for a litre of milk – that would be five Euros at the moment! Also, we’re able to get much needed spare parts for the boat here, stuff that we couldn’t get hold of in Trinidad. So Martinique makes a perfect stop for us!

But of course shopping isn’t everything. Martinique is a very beautiful island. Imagine, in order to purchase Martinique and Guadeloupe from the Brits in the 18th century, the French had to part with double the number of islands (Dominica, Grenada, St, Vincent and Tobago) as well as possessions in Senegal and North America. When we visited Martinique back in 2013, we didn’t take a closer look on the beauty of the island, except for an excursion to Fort-de-France for carnival. This time, it was different: we hired a car and explored the island, including the usual stops at large hardware stores. Especially the Canal du Beauregard and the hilly countryside were luring us away from the boat.

The Canal du Beauregard was built by slaves and made for feeding the sugar cane fields. It reminds of Madeira’s Levadas and makes a perfect background for a scenic hike, with spectacular views of valleys far down below and the Caribbean ocean in a distance.

Afterwards, we climbed the mountains by car, often in first gear because the cuddly small rental car wouldn’t have made the steep roads otherwise. Our destinations were two villages by the names of Trinité and Robert – they’re next to each other and we just had to see them with our own eyes. A French Creole dinner at ‘Pura Vida’ in Sainte Luce made for a perfect finish of that day off. The only weird thing was a strike on that day – yes, that’s Europe as well! The fuel stations were running out of gasoline but luckily we had two jerrycans full of gasoline on board and were able to top up the tank of the car.

After TRINITY has gained a lot of weight now and we got all the things we will need within the next months, we’re ready to go Bahamas. Maybe with a short stop in the Spanish Virgin Islands – we’ll see!

Cheers or ‘Santé!’
K+R

Posted in Caribbean | Tagged | 2 Comments

On The Road Again.

(English version below)

CIMG1936

Wir sind wieder unterwegs. Nach knapp 9 Monaten Abstinenz. Es hat uns in den Fingern gekribbelt. Von Tag zu Tag spuerten wir es mehr und mehr in unserer Magengegend. Die Aufregung stieg. Und auch die Versuchung, nochmals den Absprung – und damit den Abschied – zu verschieben. Zumal von allen Seiten kam: “Ihr duerft nicht abreisen…”, “Ihr seid jetzt Trinis” (wie passend, waren wir eigentlich schon immer ;)). 1000 Dank auch nochmals an die Ladys im Peake Office! Daniella, Patrice & Co. Ihr habt uns unseren langen Aufenthalt versuesst!

Im Laufe der letzten Woche in Chaguaramas zeichnete sich bereits ein Wetterfenster ab. Ein einziger Tag, entweder Sonntag oder Montag. Unsere Richtung ist Norden. Und dafuer brauchen wir oestliche Winde. Eher selten zu dieser Jahreszeit, die von nordoestlichen Winden gepraegt ist. Es wurde der Montag und somit auch unser ganz persoenlicher Arschtritt aus der Komfortzone. Montag Morgen um 6 Uhr hiess es dann: “Leinen los!”. Thanxx, Carl, for the Linehandling!

20150309_061756 20150309_062101
Dann doch: Aufbruch bei Sonnenaufgang /
Eventually: departure from Chaguaramas at sunrise

Es war ein herrlicher Morgen mit moderaten Winden (in der Abdeckung von Chaguaramas). Und es wurde ein aufregender Segeltag. Nicht nur, dass wir wieder das Piratengebiet passieren mussten, auch das Wetter forderte uns heraus: Draussen blies der Wind konstant mit 5 Bft, in Boen bis 8 Bft. Wellenhoehe 2 – 3 Meter, in Spitzen bis 5 Meter. Natuerlich immer von schraeg vorn. Unsere Speed lag meist konstant zwischen 8 und 10 Knoten. Bei 2 Knoten Strom auf die Nase. Wir haben 11 Stunden gebraucht fuer 86 Seemeilen. Waren also rechtzeitig dort, um noch bei Tageslicht zu ankern. Ein herrlicher erster Segeltag nach der langen Pause! TRINITY ist fantastisch gesegelt. Und sieht auch noch gut dabei aus! Die viele Arbeit hat sich absolut gelohnt.

CIMG1879 CIMG1881
TRINITY vor Anker in Admiralty Bay, Bequia, und die Crew beim Landgang, Princess Margret Beach /
TRINITY at anchor in Admiralty Bay and her crew exploring Princess Margret Beach

Da wir zwar noch eine Saison in der Karibik bleiben, aber gern auch viel Neues sehen wollen, nehmen wir uns in diesem bekannten Revier nun immer groessere Strecken vor und stoppen nicht nochmals ueberall. Derzeit sind wir auf unserer Lieblingsinsel Bequia. Hier legen wir einen laengeren Stopp ein, um nochmals diese wunderschoene Insel, das tuerkise Wasser und die lieben Menschen zu zelebrieren. Samstag Nacht stieg auch bereits unsere erste Jump-Up-Party bei Freunden im neu eroeffneten Coffeeshop Chameleon. Lustigerweise waren wir ursaechlich an der Entstehung der Party beteiligt. Aber das ist eine andere Geschichte.

CIMG1883 CIMG1882 CIMG1887 CIMG1901
Die beiden Traumstraende Princess Margret Beach (oben) und Lower Bay (unten) /
Magnificent beaches rim Admiralty Bay, Princess Margret Beach (above) and Lower Bay (below)

CIMG1912 CIMG1920
Zu Besuch bei Kuenstler Steve Winsborough in seiner Villa ‘Ginger Lilly’ – mit gigantisch schoenem Ausblick und sogar zu mieten. Man beachte die Poser-Katze! /
Visiting artist Steve Winsborough in his villa Ginger Lilly (for rent!) with a terrific view, overlooking Admiralty Bay. Mind the cat!

CIMG1926 CIMG1927
Steve hat einen ganzen Zoo im Haus, Katzen, Hunde – Baby Girl (rechts im Bild) wollte uns nicht gehen lassen, sondern kam einfach mit, bis wir sie wieder den steilen Berg hoch nach Hause brachten /
Steve is collecting pets, among others ‘Baby Girl’ who didn’t want us to leave but accompanied us all the way down the hill until we brought her back up the steep slope again

CIMG1947 CIMG1939
Toko’s Bar liegt auf der “anderen” Seite der Insel – ein Besuch rundet eine tolle Wanderung ab / Make sure to visit Toko’s Bar – it’s located on the less touristy side of the island and rounds a great hike around the northern coast of Bequia

Carpe Diem
R+K

CIMG1933

______________________________________________________________

We’re back on stage. After 9 months of not sailing. We had an urge that grew bigger day by day. The excitement rose. As well as the temptation to postpone departure and therewith farewell. Additionally, so many people kept saying: ‘Don’t leave’, ‘You’re Trinis already’ (yes, we’ve been that for quite some time now – on TRINITY ;)). So many thanks again to the Ladies in the Peake’s office, Daniella, Patrice & Co., who made our long stay even sweeter!

During our last week in Chaguaramas there seemed to appear a suitable weather window. A single day, either Sunday or Monday. Our sailing direction is north so we need easterly winds. Which are quite rare at this time of the year. It happen to be… Monday. Kicking our asses out of the comfort zone. Monday morning at 6, we cast off. Many thanxx again to Carl for the line handling at sunrise!

It was a wonderful morning with moderate winds, at least as long as we were motoring out of Chaguaramas bay and out of the notorious Boca. And afterwards it happened to be an exciting sailing day. On the one hand, we had to pass Venezuelean pirate territories again. On the other hand, the weather was challenging. The wind was constantly blowing with 5 bft, gusting to 8 bft. Waves from northeast 2 – 3 meters (7 – 10 feet), rising up to 5 meters (16+ feet). Despite 2 knots of current against our nose, we were able to keep a speed of around 8 to 10 knots. It took us 11 hours to make those 86 nautical miles, so luckily we dropped the hook well before sunset. What a fabulous sailing day after the long break! TRINITY was running terrificly and is looking gorgeous additionally! A reward for all the work.

Since we will stay another season in the Carib but are eager to experience new places, we will head for longer legs and won’t stop anywhere all the way up this time. At the moment, we’re spending time in Bequia, our favourite island. We’ll stay put for a few days to enjoy this enchanted little island, the turquoise water in the anchorage of Port Elizabeth and spending time with great people. Saturday night we had the first jump-up party with friends at the newly opened (and highly recommendable!) coffeeshop Chameleon. Funny enough, we were kind of the cause for the whole thing. But that’s another story.

Seize the day
R+K

Posted in Caribbean | Tagged , , , , , | 1 Comment

Never Gonna Say Goodbye

(English version below)

CIMG1693

Es ist an der Zeit, wieder Segel zu setzen und weiterzuziehen. Eigentlich wollten wir ja schon im Dezember so weit sein, aber alles kam ganz anders. Inzwischen ist unsere To Do-Liste deutlich kuerzer geworden, wir haben sogar viele ‘Das-wollten-wir-schon-immer-machen-‘Projekte geschafft, und TRINITY ist bereit fuer neue Abenteuer.

Nach mehr als drei Monaten in Chaguaramas/Trinidad naehern wir uns nun also dem Abschied. Und der faellt uns diesmal besonders schwer. Die lange Zeit auf Trinidad war extrem schoen und aufregend. Und so voellig unerwartet. Wir haben festgestellt, dass Trinidad so viel mehr zu bieten hat, als wir bislang dachten. Wir hatten viele wunderbare Begegnungen. Wir haben tolle Menschen getroffen, die uns ans Herz gewachsen sind. Wir werden sie sehr vermissen! Ragga hat die richtigen Worte gefunden: ‘Ich sage nicht ‘Auf Wiedersehen’, sondern ‘Bis bald”.

Lassen wir die Bilder fuer sich sprechen:

Inseltour mit Erika und Joerg von SUCA zum Asa Wright Nature Centre – die perfekte Ablenkung in den Tagen, als TRINITY noch als Grossbaustelle an Land stand: /
Island tour with Erika and Joerg from SUCA to Asa Wright Nature Center – perfect distraction back in the days when TRINITY was still on the hard:

CIMG1430 CIMG1392 CIMG1423 CIMG1498

Speedbootrennen vor dem Trinidad & Tobago Yacht Club – die Boote sind vergleichbar mit der Formel 1. Und immer gewinnt MONSTER, das Boot von ‘unserer’ Werft Peake Yacht Services: /
Speedboat race in front of Trinidad & Tobago Yacht Club – boats are comparable to Formula One racecars. MONSTER of Peake Yacht Services always comes first:

CIMG1610 CIMG1601 CIMG1616 CIMG1607

Ragga zeigte uns seinen Lieblings-Wasserfall in der Naehe von Maracas – spektakulaer, wunderschoen und sooo entspannend: /
Ragga took us to his favourite waterfall close to Maracas – enchanted, spectacular, highly relaxing:

IMG_8596 IMG_8598 IMG_8627 CIMG1701

Wir hatten eine tolle Zeit mit dem nicht nur in der Karibik beruehmt-beruechtigten Sinbad and seinem Buddy Grant, die gerade MAISIE ROSE eine Schoenheitskur verpassen – hoffentlich kreuzen sich unsere Wege bald wieder!: /
The notorious Sinbad and his buddy Grantie are working hard to bring MAISIE ROSE back on the water – hopefully we’ll meet up again soon:

CIMG1862 CIMG1853

Kerstin’s Caribbean Hairstyle – nach vielem Drueber-Reden musste sie es endlich mal ausprobieren: /
Kerstin’s Caribbean Hairstyle – she had to have her hair braided because Robert and her were very curious how it would look:

CIMG1824

Carl aus Kanada war schon vor uns auf der Werft – er baut eine klassische Motoryacht zu einem Dining- und Party-Schiff um, das bald vor Europa’s Kuesten kreuzen wird: /
Carl from Canada accompanied our months on the yard, accomplishing a major task: turning a classical powerboat into a dining and party boat which will soon cruise Europe:

CIMG1868

‘Two-Fish’ is born. Mit seiner neuen Angel und seinem untrueglichen Killerinstinkt hat Robert in nur wenigen Minuten zwei stattliche Koestlichkeiten aus dem Meer gezogen. Und seine Freunde haben ihm umgehend seinen Karibik-Namen verpasst: ‘Two-Fish’. Mittlerweile gruesst man ihn sogar ueberall damit: /
‘Two-Fish’ is born. With his new rod and his killer-instict he managed to catch two delicacies. That’s how he got his new Caribbean nickname: ‘Two-Fish’. By now, everyone is greeting him by that name: /

R_Guff R_Tarpon_Fish

Und wie geht es nun weiter?

Wir haben uns lange mit der Frage beschaeftigt. Und mehrere Male die Route doch wieder veraendert. Urspruenglich wollten wir ja bereits Anfang Dezember Richtung Panama, damit wir viel Zeit im Pazifik haben. Nun ist es schon Maerz und wir muessten loshetzen und einige der schoensten Plaetze in der Karibik auslassen. Wir haben uns nun dagegen entschieden. Kein Stress! Derzeit planen wir, den Westen und Sueden der Karibik zu besegeln.

Aber zuerst geht es ueber Bequia/St. Vincent & The Grenadines (vorlaeufiges ‘Bis bald-‘Sagen zu unserer Lieblingsinsel) und Martinique (Provisioning mit europaeischen Koestlichkeiten) Richtung Bahamas. Dort treffen wir einige Freunde wieder. Und dann geht es vielleicht ueber Cuba suedwaerts entlang der karibischen Westkueste: Mexiko, Belize, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und rueber nach Kolumbien. Und Ende Dezember/Anfang Januar soll es weiter gehen Richtung Panama Kanal. In die Suedsee. We will see!

Bis bald!
K+R
____________________________________________

It’s about time – time to set sails and head for new shores. Actually we wanted to do that back in December but, as you already know, things came out differently. In the meantime, our to-do-list has shrinked significantly, we were even able to accomplish some ‘nice-to-have’ tasks. TRINITY is ready to go – and her crew is as well.

After three months in Chaguaramas/Trinidad, we’re getting closer to saying ‘Goodbye’. And that’ll be harder than ever. This time span was so beautiful and exciting. And absolutely unexpected. Trinidad has so much more to offer than we initially thought. There were so many wonderful encounters. We’ve met great people who became very close friends. We will miss you so much! But, as Ragga put it once: ‘Never say Goodbye, but ‘See you soon!”.

Let the pictures above speak for themselves!

So, what’s next?

We’ve dealed with that question for quite some time. And changed our decision again and again. We wanted to head for Panama by December in order to have plenty of time for cruising the Pacific. It’s March already and we would have to hurry and skip some of the best places of the Caribbean. So we decided against that. No stress! Our actual plan is to sail the West and South of the Carib.

First, we will sail straight to Bequia to say ‘See you soon’ to our favourite island over here. Than we’ll go on to Martinique to stock up on provisions. Afterwards, our destination will be The Bahamas. We’ve spent some time there already in 2013 but that’s been way to short. We will meet up with friends there. Once hurricane season will start in July, we might cruise via Cuba along the Westcoast of the Caribbean: Mexico, Belize, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica and finally Columbia. End of the year or beginning of neyt year we’ll head towards the Panama canal. Bound for South Pacific. We will see!

See you soon!
K+R

Posted in Caribbean | Tagged , | 4 Comments

Work Hard, Play Hard.

(English version below)

IMG_20150218_075534

Der Dichter Rimbaud schrieb einst „Vor dem wahren Leben kommt das Ausleben aller Sinne.“ Wer also bisher seine Sinne noch nicht voll ausgelebt hat, sollte einen Stop in Trinidad einlegen und diese wertvolle Erfahrung komprimiert nachholen: beim Trini Carnival.

Welcome to Trinidad, the home of Carnival. The wildest party on earth! So titeln die Plakate und Websites und so sagte man uns, als wir vor Monaten auf Trinidad ankamen. Und so sollte es auch kommen.

IMG_20150218_090551 IMG_20150218_080417
Kerstin + Robert + Ragga + Katie going wiiiiiillllddd

Bereits seit Anfang des Jahres ueberschlagen sich die Partys und Events fuer Karneval. Es ist das zentrale Highlight im Kalender eines jeden Trinidadians. Selbst in der Schule ist es ein festes Unterrichtsfach. Von ueberall her reisen die Party-Verrückten an, um entfesselt mitzufeiern. Und wenn es auf den Hoehepunkt zusteuert, ist niemand mehr zu halten.

DCIM100GOPRO DCIM100GOPRO

Soca, Calypso, Steeldrums und Wining sind die zentralen Themen des Trinidad Carnivals. Speziell das Wining hat es uns angetan. Hier drehen sich die sexy Bumpsies im Kreis und laden die Phantasien und das ein oder andere Gliedmass der maennlichen Partycrowd maechtig auf!

CIMG1767 CIMG1791 CIMG1773 CIMG1771

Ja klar, wir haben schon viele Partys in unserem Leben gefeiert. Aber das hier ist anders. Nicht nur, dass die spannendsten Events wie Insomnia und J’Ouvert (sprich Juuwee) erst spaet nachts starten und bis in den Vormittag gehen (Sonnenbrille nicht vergessen!). Auch die wilden Wasser-, Farb- und Schlamm-Schlachten lassen dich deutlich ueber die gewohnten Grenzen hinweg feiern. Es ist exzessiv. Es ist heisss. Es ist euphorisierend. Und es ist hochgradig erotisch. Ein Tanz auf dem Vulkan.

IMG_20150218_092006
Wining: siehe rechts im Bild /
For a glimpse of real wining, see right corner of the pic

Einer der diesjaehrigen Karnevals-Soca-Hits heisst ‘Lucy‘. Es geht um Loslassen. Und das war auch unser Motto. Let loose! Und das pulsierende Leben in vollen Zuegen geniessen. Wir lieben es. Und wir sind gluecklich, dass auch dies ein Teil unseres Lebens ist.

IMG_20150218_075032
Inside the eye of the hurricane

IMG_20150218_075943
Thanxx Katie for the great pics!

1.000 Dank nochmals an Katie und Ragga fuer die wunderbare Begleitung durch diese elektrisierenden Naechte. Wir lieben euch. Und wir freuen uns bereits heute auf eine angemessene Fortsetzung. Under the black flag – Rarararara!

Let loose!
R+K
______________________________________

French poet Rimbaud once said: ‘Before the true life there is the living out of all senses.’ The ones among our dear followers who haven’t done that properly yet should make a stop in Trinidad. Trini Carnival offers it all in a nutshell.

Welcome to Trinidad, the home of Carnival. The wildest party on earth! That’s what all the billboards and websites keep promising and what we’ve being told after arriving in Trinidad three months ago. And that’s what became true.

Since the beginning of 2K15 there are carnival parties and events all over the island. It is the central highlight in the yearly schedule of almost each Trinidadian. It even became a subject at Trini schools! Party people from all over the world arrive in Trinidad to celebrate madly and wildly. There’s absolutely no stopping when the feast is about to reach its peak.

It’s all about Soca, Calypso, Steeldrums and Wining. Especially the Wining kind of caught us. You see all the sexy bumpsies going around in circles, charging phantasies and sometimes even the limbs of some blokes.

Oh yes, we’ve already partied a lot in our lifes. But this is different. Not only that the most exciting fêtes like Insomnia and J’Ouvert (say: Juwe) start in the darkness of the night and don’t stop until bright daylight (so don’t forget your sunglasses!). Additionally, all the wild battles with loads of water, paint and mud make you party beyond your former limits. Excessive, hot, euphoric – and highly erotic. It feels a bit like a dance on the rim of a volcano.

One of this year’s biggest carnival hits is called ‘Lucy’. It’s all about release. That matches our motto: Let loose! Enjoy life to its fullest. Make the best out of every day. We love it. We’re happy that this attitude is an essential part of our life aboard.

Many, many thanks to Katie and Ragga for the wonderful company through these electrifying nights. We love you both! And are already looking forward to a proper sequel. Under the black flag – Rarararara!

Let loose!
R+K

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Mission Possible

(English version below)

CIMG1755
TRINITY back in her element

Wow! Was fuer ein Gefuehl!
Wir haben es geschafft!
Wir sind wieder im Wasser!

CIMG1543

Unsere Lady hat eine umfangreiche Frischzellenkur hinter sich und strahlt wieder in neuem Glanz! Ein schier endlos erscheinendes Projekt ist endlich abgeschlossen. Und wir sind stolz. Stolz auf die getane Arbeit. Stolz, dass wir nicht aufgegeben haben. Stolz, dass wir es selbst erledigt haben. Und ganz besonders stolz auf das Ergebnis.

CIMG1526 CIMG1536

CIMG1552
Splassshhhhh!!!

Neben viel neuem handwerklichen Geschick haben wir 3 Learnings aus dem zurueckliegenden Projekt gezogen:

1. Habe Spass! Karl Valentin hat mal gesagt “Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.” Da ist viel Wahres dran. Die widrigen Umstaende kannst du nicht aendern, aber deine innere Einstellung ihnen gegenueber. Also aergere dich nicht drueber, sondern mache das Beste draus. So wie es kommt. Bleib in deiner positiven Energie!

2. Gruebel nicht! Haette, waere, wenn. Ihr glaubt gar nicht, wie viel destruktives Gedankengut in uns steckt. Ich nenne es immer den Quatschkopf. Die innere Stimme, die alles schlecht macht, in Frage stellt und sowieso alles viel besser weiss. Dieser Quatschkopf ist keine Hilfe! Er demotiviert und haelt dich auf. Also stell ihn ab! Und wenn er kommt, reicht meist schon ein kurzes, knappes “Halt’s Maul!” und du hast deine Gelassenheit und den Spass zurueck.

3. Keine Angst! Was wir hier gerade erledigt haben, haben wir noch nie zuvor gemacht. Kann ich das ueberhaupt? Das ist doch nicht zu schaffen ohne jegliche Erfahrung?! Und dann kommt die Angst auf. Auch da gibt es einen schoenen Spruch: “Lass die Angst vor dem Scheitern nie groesser werden als die Lust zu Gewinnen”. Angst ist keine Hilfe. Angst laehmt. Angst raubt dir die Kraefte. Angst ist ein Urinstinkt, der uns das Leben retten soll. Wenn es also nicht um dein Leben geht, ist Angst ueberfluessig und laehmend. Die Lust zu Gewinnen hingegen ist befluegelnd und sehr viel freudvoller!

CIMG1557
Keine verrottenden Solarpanele mehr auf dem Deckshaus! /
No more rotten solar panels on the deckhouse!

Jetzt liegen wir endlich wieder im Wasser. Es schaukelt, der Wind kuehlt und wir sind wieder in den Elementen. Nach wie vor mit einer langen Liste der zu erledigenden Themen. Und da demnaechst Trinidad-Karneval vor der Tuer steht – die wildeste Party der Karibik – haben wir unser Timing darauf ausgerichtet, um dieses grandiose Event in vollen Zuegen mit zu feiern. Und nach Karneval werden wir dann zu neuen Ufern aufbrechen.

Just do it!
R+K
__________________________________

Wow, what a feeling – we made it!
We’re back on the water!
Our lady has gone through a major touch-up and looks brighter than ever! An almost endless seeming project is finished, mission accomplished. We can’t help but be proud of what we’ve done ourselves and that we haven’t given up.

Besides new skills and some craftmanship we could deduct three learnings out of the project behind us:

1. Have fun! Karl Valentin once mentioned: “I’m happy when it’s raining. Cause when I´m not happy it will rain anyway”. There’s a truth in it. You can’t change the circumstances but you can change your attitude towards them. Don’t bother but make the best out of it! Take it as it comes. Keep your positive energy!

2. Stop speculating! Would, could, should. There are so many negative thoughts in us which try to take over when a challenge comes around. I call it the ‘blatherskyte’. The inner voice that tries to make everything look bad, that questions everything and pretends to be a know-it-all. Simply don’t listen! He’s a demotivating moron and just holding you back. Turn him off! Just tell him to shut the fuck up once he appears and you’ll get back your serenity and fun.

3. No fear! What we’ve just finished here is something we’ve never ever done before. Will I be able to do this? How can you accomplish it without any experience or skills? That might create fear. There’s another saying for that: ‘Never let the fear of failure become bigger than the delight of winning’. Fear doesn’t offer any support. It simply paralyses. It takes your energy away. Fear is an ancient instinct that is meant to save our lives. If it is not about a threat to your live, forget fear. The delight of winning is so much more encouraging and pleasant!

Eventually we’re back on the water. The boat is rocking, there’s a cool breeze and we’re back in our elements. There’s still a lot to do. But since Trinidad carnival is coming up – supposed to be the wildest party down here in Carib – we’ve adjusted our schedule accordingly. After carnival, we’ll hopefully be ready to head off to new shores again.

Just do it!
R+K

Posted in Caribbean, Getting ready | 5 Comments